Qualität mit Sicherheit. Rückverfolgbarkeit und Transparenz

Bei der einzigartigen Technik der Handpressung werden zwei Tage benötigt, um einen Liter Öl herzustellen. Auch der Ertrag an Öl ist wesentlich geringer als bei der maschinellen/industriellen Kaltpressung. Doch der Aufwand lohnt sich. Die besonders schonende Handpressung liefert Anrganöl in bester Qualität. Alle wichtigen Inhaltsstoffe und Vitamine bleiben erhalten, da kein Druck und keine Presswärme auf das Öl einwirken.

Jede Produktion erhält eine Chragennummer. Diese Nummer begleitet das Öl von der Ernte bis zur Abfüllung und  wird auf das Flaschenetikett gedruckt. Dadurch entsteht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und Transparenz. Das Öl wird vor der Abfüllung sensorisch (Aussehen, Geruch, Geschmack) und analytisch (z.B. auf Pestizide) sowie mirkobiologisch (Bakterien, Pilze) von einem unabhängigen Labor untersucht.

Argand´Or installierte mit der Deutschen GIZ bei den Frauenkooperativen ein Qualitätssicherungssystem (HACCP) über alle Herstellungsstufen. Damit wird ein Höchstmaß an Qualität garantiert.

Alle Produktionsstufen werden von unabhängigen Prüfern der Bio-Kontrollstellen (ECOCERT) im Rahmen der Bio-Zertifizierung und der NOP-Zertifizierung kontrolliert.

Argand´Or Arganöle sind nicht desodoriert (nicht mit heißem Dampf behandelt) und nicht raffiniert.

 

Das faire Argand´Or-Projekt

„Nur die Herstellung von traditionell handgepresstem Arganöl durch Frauenkooperativen, sichert den Landfrauen den höchsten Anteil am Wertschöpfungsprozess und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Armutsminderung in der Arganeraie bei gleichzeitigem Erhalt der Arganbaumbestände.“

Dies schreibt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in ihrer Studie zu den ökonomischen und ökologischen Auswirkungen von traditioneller und Handpressung in Dorfgemeinschaften gegenüber der maschinellen/industriellen Kaltpressung durch privatunternehmen.

Die ökonomisch unerfahrenen Kooperativen versuchten 2004 vergeblich, ihr damals unbekanntes Öl zu verkaufen. Erst mit Unterstützung von Argand´Or überlebten die damals vier Kooperativen. Ardgand´Or übernahm 2005 die weltweite Vermarktung und sorgt seit dem auf diese Weise, in einer fairen und nachhaltigen Partnerschaft, für den Bestand der sozialen Strukturen. Die Frauen erhalten zum ersten Mal ein eigenes und regelmäßiges Einkommen. Sie lernen lesen und Schreiben, denn wer in der Kooperative arbeitet nimmt an den Alphabetisierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen teil. Die regelmäßige Einnahmequelle stärkt das Selbstbewusstsein und die soziale Stellung der Frauen und fördert damit die Gleichstellung der Geschlechter.

Mit den Einnahmen werden auch Aufforstungsprogramme zum Erhalt des vom Aussterben bedrohten Arganbaums finanziert. Heute befinden sich 23 Kooperativen unter dem Dach der UCFA. Rund 1.300 Frauen ernähren mit ihrer Arbeit 6.000 Menschen in ihren Dörfern.